Therese Beratung | Coaching | Persönlichkeitsbildung

Kompetenz

Viele Klient*innen fragen mich immer wieder, warum sollen wir Sie buchen? Meine Antwort darauf ist, weil ich einen dynamischen und minimalistischen Blick auf Führung hab. Dieser unterscheidet sich von den gängigen über die Maßen interpretativen Ansätzen. Kein Mensch hat Zeit während eines Gesprächs, neben den Informationen, der eigenen Antwortmöglichkeiten und der Körpersprache auch noch die übergeordnete Ebene der Aussage zu interpretieren. Auch wenn ich fest an die enormen psychischen Fähigkeiten des Menschen glaube, halte ich diese Aufgabe für unmöglich zu bewältigen. Das Ergebnis ist, gute und schlagfähige Antworten fallen einem zu Hause auf dem Sofa ein.

Zielführende Kommunikation und gelebte Führung fühlt sich leicht und beflügelnd an. Die Führungsperson hat normalerweise Spaß und Freude an der Rolle und erlebt Führung nicht nur als eine belastende Aufgabe. Leider höre ich von Führungspersonen jedoch häufig, dass sie in ihrer Führungsrolle vor allem Energie geben und sich viel zu sehr mit interpersonalen Dissonanzen beschäftigen müssen. Irritationen und Meinungsverschiedenheiten in Teams, Abteilungen oder Unternehmen sind normal zu einem gewissen Grad, die Frage ist nur, wie nah gehen mir diese und nehme ich das Erlebte Abends mit nach Hause. Eine Thematik, die viel zu häufig von Frauen beschrieben wird.

Bereits vor meinem Studium habe ich erste Erfahrungen mit Führung und Machtstrukturen gesammelt und beschäftigte mich intensiv mit dem gewissen Etwas, dass erfolgreiche Menschen an sich haben. Die Erfahrungen daraus und die Geduld meiner Familie und Freunde führten mich dazu, auch beruflich in diese Richtung zu blicken. Ich absolvierte ein Bachelorstudium in „Kommunikationsmanagement“, zahlreiche Praxisprojekte in Unternehmen, Parteien, Agenturen und Medienorganisationen bevor ich schließlich im Alter von 21 Jahren in meine erste Selbstständigkeit ging. Als Gründerin und Geschäftsführerin einer Public Relations Agentur mit persönlichen Schwerpunkt in der politischen Kommunikation hab ich nicht nur alltäglich Führungskompetenzen und Kommunikationsgeschick bewiesen, sondern durfte auch mit starken und rhetorisch gewandten Führungspersönlichkeiten zusammenarbeiten. Dies lehrte mich machtspezifische Persönlichkeitsmerkmale zu lesen und Führungsstile zu erleben. Nicht verwunderlich, dass ich mein erstes Masterstudium erneut im Management Bereich wählte. Ich studierte in meinem ersten Masterprogramm „Management in Non-Profit Organisationen“ und in einem zweiten ausländischen Masterprogramm „New Media & Digital Culture“. Die Frage nach Identität, Menschlichkeit, Moral und Macht waren in beiden Studienprogrammen von zentraler Bedeutung. Was macht also eine gute Führung aus und wieso sind diese Führungspositionen häufig männlich besetzt? Ebenso ob eine Führungskraft immer ein egozentrischer Mensch sein muss? sind Fragen, die mich intensiv beschäftigten. Ich bildete mich neben dem Studium und der Selbstständigkeit durch zahlreiche Weiterbildungen im Bereich Leadership, Führungskompetenz, Verhandlungsführung und co. weiter. Einen Großteil meiner Ausbildungen unternahm ich bei der anerkannten Friedrich-Ebert-Stiftung, die als politische Stiftung im Zentrum von Machtstrukturen, Diplomatie und Führungsakteuren agiert.

Meine Dissertation im Fachbereich Kommunikation an der WWU in Münster, Berufserfahrungen im In- und Ausland und zahlreiche Kontakte führten letztlich dazu, Führungskräfte Coachings als meiner Berufung zu sehen. Ich gründete Therese und konzentriere mich seither auf die Führungskräfteentwicklung von Frauen und Nachwuchsführungskräften.